Das große Berichten, digitale Raumpläne und Zuspruch zum Veganuary

Berichte standen im Vordergrund der dritten Sitzung des Studierendenparlaments am vergangenen Donnerstag (16. Januar). Daneben wurden zwei Anträge diskutiert.

Viele bunte Aktionen

Wo so viel passiert wie in der Studierendenvertretung, ist es auch für die Aktiven nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Der Sprecher:innenrat hatte darum die Referate und Fachschaften aufgefordert, einmal zusammenzutragen, was dieses Semester bearbeitet und erreicht wurde. Dazu zählen etwa:

Außerdem berichteten einige Personen aus Gremien wie der Zertifizierungskommission für Studiengänge oder dem Akademischen Beirat des Sprachenzentrums. Für die Arbeit in weiteren vier Gremien wurden insgesamt neun Personen neu entsendet.

Keine Ablehnung veganer Aktionen

Beide Anträge des Abends stammten vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Bezogen auf die Mensen und Cafeterien forderten sie, „auf Maßnahmen wie einen veganen Freitag oder Veganuary zu verzichten und die Auswahlmöglichkeiten der Studenten zwischen fleischhaltiger, vegetarischer und veganer Gerichte zu erhalten [sic]“.

Für die überwältigende Mehrheit der Studierenden, die sich nicht vegan ernähren, stellen solche Einschränkungen eine unverhältnismäßige und unnötige Beeinträchtigung dar.

Aus der Begründung zum Antrag „Vielfalt statt Zwang – Keine Bevormundung bei der Essensauswahl“

Aktionen mit Fokus auf vegane Ernährung bewertet der RCDS als unverhältnismäßig und potenzielle Diskriminierung anderer Ernährungsweisen. Anstelle dessen sei mindestens ein fleischhaltiges, vegetarisches und veganes Gericht an allen Mensen und Cafeterien anzustreben.

Eine Debatte zu diesem Tagesordnungspunkt entfiel, weil ein Geschäftsordnungsantrag der Fachschaft Humanwissenschaften auf sofortige Abstimmung Erfolg hatte. Der Antrag des RCDS wurde bei drei Ja-Stimmen und vier Enthaltungen abgelehnt.

Digitale Raumpläne zur Orientierung

Mehr Zustimmung fand der zweite Antrag des RCDS. In ihm wird die Universitätsverwaltung aufgefordert, digitale Raumpläne der einzelnen Universitäts-Standorte „online im Standortverzeichnis auf der Website der Universität zur Verfügung zu stellen“. Die Antragstellenden versprechen sich davon besonders bei Erstis Verbesserungen. Das Studierendenparlament stimmte dem Antrag einstimmig bei einer Enthaltung zu und hat die Aufforderung bereits an die Universitätsleitung weitergegeben.