Icon der Studierendenvertretung Bamberg Eine Frau trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Mental Health Matters".

Mental Health, Mensa und mehr!

19.01.2024 | Mensa, Nachhaltigkeit, Ombudsperson, Podcast, Sprachenzentrum, SpRat, Studentenwerk, StuPa

Letzte Woche fand die erste Sitzung des Studierendenparlaments im Jahr 2024 statt. Dies waren die Themen:

CO2-Berechnung in den Mensen

Wie zum Ende des letzten Jahres waren nun auch in der ersten Sitzung des Studierendenparlaments in diesem Jahr die Mensen ein Thema. Wie euch bestimmt aufgefallen ist, hing in den Wochen vor Weihnachten eine CO2-Berechnung zu den einzelnen Gerichten aus. Ziel war es, mehr Bewusstsein für die Klimaverträglichkeit der unterschiedlichen Gerichte zu schaffen.

Da die Aktion auf viel Aufmerksamkeit und Interesse seitens der Studierenden getroffen ist, wurde nun in einem neuen Antrag eine Fortführung gefordert. Außerdem wurde darum gebeten, eine zusätzliche Berechnung in Tonnen CO2-Äquivalenten einzuführen und insgesamt ausführlichere Informationen zur Berechnung zur Förderung von Transparenz und Akzeptanz zu geben. Wie das Studierendenwerk auf die Forderungen aus dem Studierendenparlament reagiert, berichten wir natürlich hier.

Ombudsperson für die Studierendenvertretung

Der Specher:innenrat hat im Gespräch mit der Unileitung ein Konzept für die Stelle einer Ombudsperson erarbeitet. Die Etablierung einer Ombudsperson wurde Ende der letzten Legislaturperiode gefordert. Sie soll die mentale Gesundheit der Engagierten in der Studierendenvertretung im Auge behalten. Dafür gibt es voraussichtlich eine Hilfskraftstelle.

Sprachenzentrum: Teilnehmendenzahlen sinken

Im Bericht aus dem Beirat des Sprachenzentrums wurde mitgeteilt, dass die Teilnehmendenzahlen in den Sprachkursen niedrig sind, mit weiter absteigenden Tendenzen.Weiterhin wurde darüber gesprochen, unsere Universität für Auslandsstudierende noch attraktiver zu machen. Dies soll mit mehr Kursen auf Englisch erreicht werden.

Podcast „News vom Kranen“

Das Referat für Kommunikation hat am Weihnachtsabend die erste Folge des neuen Podcasts „News vom Kranen“ veröffentlicht. Es wurden verschiedene Themen aus dem letzten Jahr aufgegriffen und persönliche Highlights und Lowlights diskutiert. Eine nächste Folge ist bereits aufgenommen und wird bald veröffentlicht; weitere Folgen sind in Planung. Hört gerne mal rein!

Icon der Studierendenvertretung Bamberg Regenbogenflagge mit den Pronomen they und them.

Endspurt der Legislatur 2022/23

6.09.2023 | Diversity, Ombudsperson, Senat, Studentenwerk, StuPa, WLAN

Am 13. Juli 2023 fand die letzte Sitzung des Studierendenparlaments der Legislatur 2022/23 statt. Neben Berichten und Entsendungen ging es um zwei Anträge: Studienbescheinigungen sollen auch nach Namensänderungen für den alten Namen digital ausgestellt werden und es soll in der nächsten Amtszeit eine Ombudsperson gewählt werden.

Probleme nach Namensänderung

Die Universität hat es bereits ermöglicht, dass trans*, inter, a-gender und nicht-binäre Personen ihren Namen im System der Universität ändern können. Da diese Entwicklung allerdings bei Krankenkassen und anderen gesellschaftlichen Institutionen noch nicht angekommen ist, verursachen Bescheinigungen, die auf den neuen Namen ausgestellt worden sind, Probleme.

Das Studierendenparlament hat sich darum dafür ausgesprochen, dass die Studierendenkanzlei es nach einer Namens- und Geschlechtseintragsänderung zusätzlich ermöglicht, gleichwertige Studienbescheinigungen auf den Geburtsnamen auszustellen. So sollen Probleme bei der Kommunikation mit staatlichen Instanzen, Krankenkassen und Versicherungen vermieden und eine Anerkennung der Studienbescheinigung ermöglicht werden.

Ombudsperson hilft bei Konflikten in der StuVe

In einem zweiten Beschluss setzt sich das Studierendenparlament für die Etablierung einer Ombudsperson in der Studierendenvertretung (StuVe) ein. Spätestens nach dem Ende der Legislatur 2022/23 soll diese durch das Studierendenparlament gewählt bzw. besetzt werden.

Zu den Aufgaben der Ombudsperson wird es unter anderem gehören, unter den Mitgliedern der Studierendenvertretung zu vermitteln und sich ihre Gleichberechtigung einzusetzen. Sie soll außerdem eine Ansprechperson bei Problemen zu sein, insbesondere im Bereich Mental Health.

Damit die Ombudsperson unabhängig arbeiten kann, soll sie möglichst kein Amt in der Studierendenvertretung innehaben. Sie hat das Recht, an jeder Sitzung des Studierendenparlaments und seiner Gremien teilzunehmen und dort zu sprechen. Idealerweise hat die zu wählenden Person bereits größere Vorkenntnisse in der Studierendenvertretung.

Diverse Berichte

Neben den beiden Anträgen wurden auch in der letzten Sitzung wieder diverse Berichte behandelt. Das Wichtigste findet ihr hier in Kürze:

  • Im Gespräch mit der Universitätsleitung ging es unter anderem um die schlechte WLAN-Versorgung der ERBA. Die aktuellen Probleme waren der Leitung des IT-Services nach eigener Aussage nicht bekannt. Da sie schon länger anhalten, gibt es inzwischen vom unabhängige Projekte zur Messung der WLAN-Verfügbarkeit.
  • Die Busanbindung der Gutenbergstraße, wo inzwischen zahlreiche WIAI-Professuren untergekommen sind, gestaltet sich weiterhin schwierig. Eine Busverbindung ERBA-Feki-Gutenbergsstraße ist für die Stadtwerke nicht profitabel. Aktuell wird deshalb an einer engeren Taktung bestehender Buslinien gearbeitet. Die Bahnlinie S1 nach Nürnberg soll demnächst in der Nähe der Brose-Arena halten.
  • Erstmalig seit langer Zeit wird die Universität zur Verbesserung der Lehre ein finanzielles Defizit in Kauf nehmen. Die zuständige Kommission reagiert damit auf Änderungen in der Personalkostenrechnung. Der Universität stehen jedes Jahr Landesmittel zur Verfügung, aus denen Teile der Bibliothek, des Sprachenzentrums und anderer Einrichtungen finanziert werden. Trotz starker Kürzungen in allen Bereichen konnten die diesjährigen Ausgaben nicht gedeckt werden.
  • Die Suche nach einem:einer neuen Geschäftsführer:in des Studentenwerks läuft, nachdem der bisherige Geschäftsführer in den Ruhestand geht. Aktuell gibt es Bewerbungsgespräche.
  • Der Frauenbeirat hat die Nominierten für den „Bettina-Paetzold-Preis für gute Genderlehre“ bestimmt. Er wird außerdem künftig in Einklang mit dem BayHIG umbenannt, damit sich Studierende und Mitarbeitende aller Geschlechter von diesem Namen angesprochen fühlen.
  • Der Beirat für Informations- und Kommunikationstechnik hat bekannt gegeben, dass demnächst eine Cloud-Software das bisher installierte Virenschutzprogramm ablöst. Außerdem soll optional für alle Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt werden. Aktuell laufen zudem Probeversuche von elektronischen Prüfungen.
  • Der Senat hat die Aufhebung des Masterstudiengangs General Linguistics und des Bachelorstudiengangs Allgemeine Sprachwissenschaft beschlossen. Bisherige Studierende sollen noch bis zu Ende betreut werden.
  • Die Universitätsbibliothek verweist auf ihre Serviceangebote wie die „Bib um 12“ und die gemeinsame Schreibzeit. Informationen dazu findet ihr auf der Website der Bibliothek.

Weiterhin wird zum Ende der Legislatur 2022/23 der Bericht zur Gleichstellung der Geschlechter im Studierendenparlament veröffentlicht werden. Nach vorläufigen Daten lässt sich sagen, dass das Studierendenparlament zu 57,14% aus FINTA*-Personen besteht – der verbleibende Teil wird als cis-männlich und damit der offenen Liste zugehörig angenommen. Die Redebeiträge der zweiten Sitzung stammten zu 60,00 %, diejenigen der siebten Sitzung zu 63,64 % von der offenen Liste. Insgesamt gab es knapp 27 Anträge, wobei BAGLS und LHG mit jeweils 6 Anträgen die Spitzenreiter:innen waren.

Damit endet die Legislaturperiode 2022/23. Ab dem nächsten Semester melden wir uns in teils neuer Besetzung an dieser Stelle zurück. Genießt die Semesterferien!